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2021-02-10

"Die neue Normalität" – Interview mit dem CEO von JURMET

Die neueste Ausgabe von C2 Coating and Converting (C2 Deutschland 85, Februar 2021) enthält ein exklusives Interview mit dem CEO von JURMET – Robert Kwiatkowski über die Veränderungen im Geschäft der Converting-Maschinen in einer neuen epidemischen Realität. Die F&E-Abteilung von JURMET verlangsamt sich trotz der globalen Pandemie nicht und arbeitet intensiv daran, Schneid- und Wickelmaschinen an die "neue Normalität" anzupassen. Der Artikel stellt die neuesten Lösungen vor: Smart Converting und FLOW Datenmanagementsystem, mit dem Sie die Anzahl der Personen reduzieren können, die für den Betrieb von Maschinen benötigt werden und ein Ferndatenmanagement sowie die Steuerung Arbeit von Schneidmaschinen ermöglichen.
Wir laden Sie zu der Lektüre ein!

An die „neue Normalität“ angepasst
Die Schneid- und Wickeltechnik-Experten von Jurmet (Lubicz, Polen) erklären in einem exklusiven Beitrag für C2, wie sich ihr Geschäft angesichts der Corona-Pandemie verändert hat – und welche neuen Leistungen Kunden von ihnen erwarten können

Da die weltweite Covid-19-Pandemie immer noch keine Anstalten macht, sich abzuschwächen, werden „Social Distancing“ und Hygienemaßnahmen nun zu einer „neuen Normalität“, die auch beim Verkauf, der Konstruktion und der Inbetriebnahme von Schneid- und Wickelmaschinen berücksichtigt werden müssen.
Die Realität der Pandemie hat die Vertriebsprozesse bei Jurmet erheblich verändert: Seit einem Jahr wird der Großteil der Konferenzen über verschiedene Meeting-Plattformen abgewickelt. Online-Tools sind auch bei Live-Präsentationen der Maschinen und FAT-Tests unverzichtbar geworden. Nach den Erfahrungen der letzten rund zehn Monate bilanziert der Hersteller, dass der Übergang von persönlichen Zusammenkünften zu Meetings über Online-Plattformen bei Jurmet reibungslos verlief.

Design mit neuen Ideen
Bei Jurmet versucht man, neue Ideen in der Konstruktion von Schneid- und Wickelmaschinen mit „alten“ Herausforderungen im Zusammenhang mit der Energieeinsparung in Einklang zu bringen. Man hat dies durch die Platzierung eines Motors an der Abwicklung gelöst (er arbeitet auch als Energiegenerator und gibt die während des Bremsvorgangs eingesparte Energie an die Schneidemaschine zurück). Ebenso wurden Probleme im Zusammenhang mit der Verarbeitung von dünnen und umweltfreundlichen Folien gelöst, die einerseits leicht recycelt werden können, andererseits aber die Entwicklung einer ausgeklügelten Spannungssteuerung erfordern.
Alle bestehenden Herausforderungen und die Neuentwicklungen des Unternehmens müssen jedoch insgesamt aus einer völlig neuen Perspektive betrachtet werden. So beseitigen die Smart Converting-Funktionen – neben Steigerungen bei der Produktivität – auch Probleme im Zusammenhang mit beengten Platzverhältnissen in den Gängen der Werkshalle, da sie es ermöglichen, dass eine Schneid- und Wickelanlage von nur einem Maschinenführer betrieben werden kann.

Smart Converting
„Smart-Converting“-Lösungen sind ein Markenzeichen von Jurmet: Sie bestehen aus einer hochentwickelten Software für die Schneid- und Wickelmaschine, die die Einstellung verschiedener automatischer Funktionen ermöglicht. Eine absolute Neuheit für den Converting-Markt ist die Möglichkeit eines automatischen Wechsels des Schnittbreitenmusters auf der Anlage. Dies wird möglich durch die synchronisierte Einstellung des motorisierten Kantenkontroll-Bahnsensors von BST oder anderen Herstellern, sowie durch automatische Messer und durch das ebenfalls motorisierte Lasermodul zur Ausrichtung der Wickelkerne. Darüber hinaus können die Einstellungen als Teil einer „Gesamtrezeptur“ zusammen mit Spannungswerten und anderen Auftragsparametern gespeichert und später bei Bedarf abgerufen werden. Dieses hochmoderne Konzept wurde vor ein paar Jahren von der F&E-Abteilung von Jurmet entwickelt und seitdem ständig optimiert.
Dieselbe zusätzliche Funktionalität bietet Jurmets Datenmanagementsystem FLOW, mit dem der Schneidprozess und die Arbeit des Bedieners aus der Ferne überwacht werden können. Der Einsatz einer solchen Lösung in Schneid- und Wickelanlagen stellt auch sicher, dass nicht mehr Menschen als nötig in der Werkhalle herumlaufen.
Die Experten von Jurmet unterstreichen, dass das auf IoT-Technologie basierende FLOW-Datenmanagementsystem neben der Online-Auftragsüberwachung und dem Datenexport (CSV) über weitere nützliche Funktionen verfügt: Es besteht z.B. auch die Möglichkeit, die Übertragung von Auftragsrezepten in ein Firmen-ERP zu integrieren oder sie aus dem ERP auf die jeweilige Maschine zu laden. Darüber hinaus erlaubt das System, Daten über Druck- oder Oberflächenfehler über ein automatisch generiertes Protokoll von der Inspektionskamera der Druckoder der Kaschiermaschine an die Schneid- und Wickelmaschine zu übertragen.

Wartung und Inbetriebnahme aus der Ferne
Ein weiteres Thema, das im Rampenlicht unserer „neuen Normalität“ steht, ist der Service. Bei Jurmet verweist man stolz darauf, dass die extrem schwierige Phase zu Beginn der Pandemie dazu genutzt wurde, um neue Fähigkeiten zu erwerben, die heute geradezu unbezahlbar sind. Heute bietet das Jurmet-Team seinen Kunden auf der ganzen Welt professionelle Dienstleistungen für die Ferninbetriebnahme von Maschinen an. Bei Bedarf stehen die Techniker jedoch auch zur Verfügung, um Wartungsarbeiten am Standort des Kunden unter Einhaltung der Hygienevorschriften durchzuführen.
Letzten Sommer hat man u.a. bei einem ukrainischen Top-Folienverarbeiter – Technologia – eine hochautomatisierte Schneid- und Wickelmaschine installiert. Das Wartungsteam wurde im Vorfeld mit Instruktionszeichnungen versorgt, so dass die Anlage mechanisch installiert werden konnte. Dann wurden Online-Meetings angesetzt, um die Maschine zu aktivieren und einzustellen, gefolgt von einer Online-Schulung. Der gesamte Prozess verlief reibungslos und ohne Probleme, und die Maschine ist seither voll in Betrieb. Eine ähnliche Ferninbetriebnahme fand kürzlich auch bei Constantia Flexibles Afripack statt. Auch hier war das „Remote Commissioning“ ein voller Erfolg.

Live-Remote-Installation
Um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, praktiziert Jurmet auch die Live-Remote-Installation, bei der ein Techniker in der Montagehalle von Jurmet und ein Techniker am Standort des Kunden gleichzeitig bestimmte Tätigkeiten ausführen. So werden direkte Online-Interaktionen möglich, die dann die Inbetriebnahme beschleunigen sollen. Diese Leistung ist für alle von Jurmet hergestellten Maschinen verfügbar: Rollenschneider, Wickler und Core Cutters (je nach aktueller Verfügbarkeit der Maschinen vor Ort).
Auch bei Jurmet hofft man, dass die Pandemie bald zu Ende ist, aber gleichzeitig ist man sich bewusst, dass Online-Meetings und -Inbetriebnahmen ein Bestandteil der „neuen Normalität“ bleiben werden. Deshalb arbeitet man ständig an der Optimierung von Remote-Verfahren; aber auch die Entwicklungsprozesse bei Automatisierung von Schneid- und Wickelmaschinen und Datenmanagementsystemen stehen weiter im Fokus des Unternehmens.